TRAUMAHEILUNG

Bei meiner Arbeit als Horsemanshiptrainierin treffe ich immer wieder auf Pferde, die in ihrem Pferdeleben traumatisiert wurden. Fast immer spielt der Mensch dabei eine Rolle. Oft sind es zu harte und schnelle Ausbildungsmethoden, manchmal unangenehme Erfahrungen als Schulpferd oder als Sportpferd, manchmal auch ein Unfall mit dem eigenen Besitzer.

Wie entsteht ein Trauma?

Auf lebensbedrohliche Ereignisse werden Energien für Flucht oder Kampf mobilisiert. Können wir der Situation jedoch nicht entkommen, so wird diese hohe Stressenergie im Nervernsystem eingefrohren. Das aktive Nervensystem kommt nicht zur Entladung und hält damit das Tier bzw. den Menschen in der Zeit und im Ereignis in Immobilität gefangen. Diese eingeforene Energie wird energetisch zu einer Blockade und führt z. B. zu Abspaltung von Gefühlen, vermindertes Selbstwertgefühl, Ängsten, Übererregbarkeit, Panik, Depression oder chronische Schmerzen. Ziel der Traumabehandlung ist es im Körper eingefrorenen Energien wieder zu mobilisieren und damit die ursprüngliche Selbstregulierungsfähigkeit auf psychischer und körperlicher Ebene wieder zu erlangen.

Woran erkennt man traumatisierte Pferde?

Durch traumatische Erlebnisse im Umgang mit dem Menschen oder mit anderen Pferden/ Tieren können Pferde ein gefährdendes Verhalten entwickeln.
Diese Pferde zeigen sich in der gemeinsamen Arbeit oft misstrauisch, gereizt, nervös bis gefährlich. Die Lernerfolge bei der Arbeit können zögerlich und langsam sein, obwohl das Pferd sensibel und intelligent ist. Die Reaktionen der Pferde sind oft extrem und aus der aktuellen Situation nicht wirklich zu verstehen. Manchmal sind diese Pferde aber auch depressiv und lethargisch.
Häufig findet man diffuse Krankheiten von Atembeschwerden über Allergien bis zu Lahmheiten, die sich mit den üblichen Behandlungen nicht wesentlich verbessern. Hier kann durch eine energetische Behandlung die traumatische Erfahrung, die sich im Körper gespeichert hat, wieder gelöst werden.
Das Pferd wird ausgeglichener, kann wieder Vertrauen zum Menschen fassen und wird offener für die gemeinsame Arbeit. Körperliche Beschwerden und Schmerzen, die durch diese Blockaden verursacht wurden, verschwinden.

"Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare. "

Christian Morgenstern

 

ANWENDUNGSBEREICHE TRAUMATHERAPIE

  • Ängstliches bis panisches Verhalten
  • Aggressives oder Autoagressives Verhalten
  • Depressives Verhalten, Lethargisches Pferd
  • Erkältungen, Atemprobleme
  • Allergien, Chronische Krankheiten
  • Probleme im Rückenbereich
  • Instabilität / Überlastung der Vorhand
  • Wenig aktive Hinterhand
  • Verdauungsprobleme
  • Lahmheiten, Verletzungen
  • diffuse Krankheitsbilder mit wechselnden Symptomen
 

Chakrabalancing

Neben der Traumaheilung durch Shiatsu spielt das Chakrabalancing eine besondere Rolle. Der Begriff „Chakra“ kommt aus dem Sanskrit und bedeutet übersetzt soviel wie Rad oder Kreis. Chakren werden auch der "Sitz der Seele" genannt. Chakren sind feinstoffliche Energiezentren im Körper, die entlang der Wirbelsäule angeordnet sind. Der freie, ungehinderte Energiefluß durch unsere Chakren ist entscheidend für unsere körperliche und seelische Gesundheit. Blockaden in den Chakren können unser Wohlbefinden beeinträchtigen und durch die energetische Arbeit sehr gut wieder in Harmonie gebracht werden.

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Praxisbeispiele

Lösung des Kastrationstraumas

Der Wallach ist oft energielos und die Hinterhand ist im Trab deutlich inaktiv. Bei der Behandlung des Sakralchakras zeigt sich, dass das Chakra zu groß dreht und dabei Energie verliert. Durch die Behandlung des Chakras findet es wieder in seine normale Drehung, so dass es keine Energie mehr verliert.
Einige Tage nach der Behandlung zeigt der Wallach ein anderes Gangbild. Die Hinterhand ist aktiver geworden, das Pferd ist offener und weniger introviertiert und lebensfroher.


Panische Reaktion auf Klettverschlussgeräusch

Das Pferd reagiert panisch auf Klettverschlüsse und lässt an den Beinen keine Bandagen mit Klettverschluss anbringen. Er steigt dann oder kniet sich hin und ist für den Menschen gefährlich. Seine Besitzerin musste sich bereits wegen Verletzungen in solchen Situationen im Krankenhaus behandeln lassen.
Bei der ersten Behandlung zeigt eine deutliche Angstblockade im Herzbereich. Auf meine Frage nach traumatischen Erfahrungen erzählt mir die Besitzerin, dass ihr Pferd mit dem Schiff von England nach Deutschland transportiert wurde und dabei vermutlich einen Unfall hatte.
Bei der zweiten Behandlung wird die Unfallsituation spürbar, ich nehme Bilder wahr, wie das Pferd zwischen andere Pferd stürzte. In der Behandlungssituation löst sich der gespeicherte Satz im Pferd:„Ich muss mich wehren, sonst sterbe ich.“ Dieser Satz wurde mit einem Klettgeräusch gekoppelt, was wohl in dieser Unfallsituation zu hören war. Dieses Klettgeräusch aktivierte nun im Pferd auch in alltäglichen, sicheren Situationen dieses panische Verhalten, das ihn in der Unfallsituation das Leben rettete.
Nachdem dieser Glaubenssatz gelöste war, verschwand das zwanghaft-panische Verhalten bei Klettgeräuschen.


Körperliche Verletzungen, z.b. nach Unfällen oder Operationen, können ebenfalls durch die energetische Heilarbeit behandelt werden. Dadurch können Komplikationen vermieden werden und der Heilprozess wird beschleunigt.

Lahmen durch Verletzung am linken Hinterbein

Eine Norwegerstute hat ein verletztes linkes Hinterbein und lahmt. Die Tierärztin vermutet, dass die Stute sich bei Rangordnungskämpfe schnell gedreht hat und dabei die Sehnen/Bänder überlastet hat. Es sind keine äußeren Verletzungen zu sehen. Sie verordnet eine Salbe und einige Wochen Schonzeit. Bei der ersten Behandlung nimmt das Hinterbein deutlich Heilenergie auf. Danach lahmt die Stute im Schritt nicht mehr. Das Rohrbein ist noch dick. Bei der zweiten Behandlung konzentriere ich mich auf den Bereich des Röhrbeines. Ich spüre eine ungewöhnliche Drehbewegung innerhalb des Röhrbeins und bleibe bei dieser Drehbewegung, bis sie sich auflöst. Diese Verdrehungsbewegung kann man vergleichen mit einer Kreiselbewegung. Wie ein Kreisel, der einen Schlag abbekommen hat und anfängt zu eiern. Aus dieser eiernden Drehbewegung kann sich der Kreisel nicht mehr in die optimale zentrierte Kreisbewegung zurück bringen. Die Behandlung mit der Heilenergie macht dem „Kreisel“ bewusst, das er eiert und hilft ihm aus dieser Bewegung wieder in die gesunde Bewegung zu kommen. Am nächsten Tag ist die Schwellung des Röhrbeins verschwunden. Die Stute lahmt nich mehr und wird kurz darauf wieder im Trab und Galopp gearbeitet.