HORSEMANSHIP

Verhaltenstraining - durch Horsemanship Pferde mental und körperlich stärken

Horsemanship möchte das Pferd, sein Wesen und seine Bedürfnisse verstehen und mit dem Pferd auf besondere Art und Weise kommunizieren. Pferde reagieren sehr sensibel auf körperliche Signale, die wir teils bewusst, teils unbewusst aussenden. Über diese Körpersprache können mit den Pferden in Kontakt kommen und auf einer bestimmten Ebene kommunizieren. Dabei können die einzelnen Übungen beim Horsemanship dazu verwendet werden, dem Pferd Vertrauen zum Menschen und ein neues Selbstbewusstsein über sich selbst zu geben.


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Gerade Pferde, die in ihrem bisherigen Pferdeleben schlechte Erfahrungen machen mussten, bis hin zu traumatisierten Pferden profitieren von Horsemanship. Es ist ein Weg neu zu beginnen, schrittweise Angstmuster aufzulösen und wieder Spaß am Zusammensein mit dem Menschen zu entwickeln. Die vielfältigen Übungen bringen das Pferd zum Nachdenken, Verfeinern die Kommunikation, bringen Gelassenheit und Freude an der gemeinsamen Arbeit. Mit Horsemanship können Sie und Ihr Pferd außerdem schrittweise den Weg zur Freiheitsdressur lernen.

Mehr Informatinen dazu auf meiner Horsemanship Internetseite: www.horseharmony.eu

Durch Horsemanship können Pferde und Menschen auf allen Ebene: Körper - Geist - Gefühl - Seele angesprochen werden.

Die Horsemanshipausbildung, wie ich sie von Honza Bláha gelernt habe, ist so vielschichtig, dass damit ganz unterschiedliche Bereiche und Ebenen in Pferd und Mensch angesprochen und entwickelt werden können. Schrittweise können so bei traumatisierten Pferden oder Pferden mit Verhaltensauffälligkeiten die ungünstigen Verhaltensmuster auf einer körperlichen, emotionalen, geistigen und seelischen Ebenen geändert werden. Die Heilung alleine im energetischen Bereich reicht nicht aus, da das Pferd ebenso im alltäglichen Leben und bei der gemeinsamen Arbeit die Erfahrung machen musss, sich neu verhalten zu können und die bisherigen Angstmuster nicht mehr zu benötigen. Dabei lernt das Pferd wie viel angenehmer es ist schwierigen Situationen gelassen begegnen zu können. Die schrittweise Stärkung des Selbstbewusstseins des Pferdes ist dabei Bestandteil des regelmäßigen Trainings.

Ich begleite Sie und Ihr Pferd gerne auf diesem inneren Weg zu Ihrem Pferd und zu sich selbst!

Praxisbeispiele

Traumatisierung durch Reitunfall

Nach einem Reitunfall sind sowohl die Besitzerin als auch das Pferd verunsichert. Der junge Rheinländer ist schnell nervös und schreckhaft. Als ich die beiden kennen lerne, wird hauptsächlich an der Longe und Doppellonge mit dem Pferd gearbeitet. Das Pferd wird zu diesem Zeitpunkt nicht geritten.
Bei der gemeinsamen Horsemanshiparbeit zeigt sich schnell, dass das Pferd wenig belastbar ist und zu unkontrollierten Ausbrüchen neigt. Der hohe Stresspegel im Pferd deutet auf traumatischen Erfahrungen hin und ich beginne neben der Horsemanshiparbeit mit Shiatsubehandlungen und Traumatherapie. Der Wallach lässt sich zunehmend tiefer auf die Behandlungen ein und es lösen sich weitere Ängste aufgrund von traumatischen Erlebnissen und Unfällen als Jungpferd. Zudem ging es sowohl bei den Behandlungen, als auch später in der Horsmanshiparbeit darum dem Pferd wieder Zutrauen in sich selbst zu geben. Pferde, die ihre Besitzer durch einen Unfall versehentlich verletzt haben, sind dadurch verunsicht und müssen wieder Selbstvertrauen in ihre Fähigkeiten lernen. Gleichzeitig wird der Mensch dabei begleitet sich in seinem Tempo den eigenen Ängsten zu stellen und diese zu bewältigen. Nur durch diese schrittweise Anleitung ist es möglich, die eigene innere Stärke zu entwickeln. So lernt man schwierige Situationen mit den Pferden, die immer mal wieder auftreten können, selbst zu meistern.